Weltweiter erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

Weltweiter erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

Berlin.- Während gesundheitspolitische Behörden weltweit mitten im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie sind, leuchtet in Deutschland ein neuer Gesundheitsalarm, nachdem ein erster Fall der Afrikanischen Schweinepest registriert wurde, ein beunruhigendes Zeichen in einem Land, in dem Schweinehaltung und Handel hoch entwickelt sind, wie Landwirtschaftsministerin Julia Kl’ckner am Donnerstag mitteilte.

Das Virus wurde in den Überresten eines Wildschweins entdeckt, das nahe der polnischen Grenze im brandenburgischen Raum um Berlin gefunden wurde.

Was ist Schweinepest?

Dieses Virus, wie der Verzehr von infiziertem Fleisch, ist nicht „gefährlich für den Menschen“, erinnerte sie. „Für den Verbraucher kann auch kontaminiertes Fleisch problemlos verzehrt werden“, sagte er.

Dieser erste bestätigte Fall ist jedoch eine schlechte Nachricht für deutsche Rancher. Sie könnte die Exporte von Schweinefleisch ins Ausland, insbesondere nach Asien, gefährden.

Das Virus verursacht in den meisten Fällen tödliche Blutungen bei kontaminierten Tieren und wird seit mehreren Monaten bei Wildschweinen in Polen nachgewiesen.

Deutsche Behörden versuchen, einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern

Deutschland hatte sogar einen elektrifizierten Zaun von mehr als 100 Kilometern an der Grenze errichtet, um infizierte Tiere am Eindringen in sein Hoheitsgebiet zu hindern.

Darüber hinaus wurden in Deutschland in den letzten Monaten drastische Maßnahmen ergriffen, wie der Einsatz von Spürhunden, die sich zur Suche nach toten Wildschweinen oder sogar Drohnen gebildet haben.

Die Entdeckung dieser infizierten Überreste in Brandenburg sollte zu einem vorübergehenden Exportverbot für Schweine in Brütereien in dieser Region führen.

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